- ISLAND

Island ist ein kleine Insel mit wenig Einwohnern. Man kann die gesamte Insel in wenigen Tage mit dem Auto komplett umrunden. Auch Reykjavik kann in zwei Tagen erkunden. Aber Island hat so eine grandiose Landschaft und so viele Sehenswürdigkeiten, dass man Wochen brauchen würde, um alles zu sehen. Dazu kommt allerdings noch, daß sich die Natur über das Jahr ständig verändert. Man möchte also nicht mehr weg.

- Akureyi

Akireyi ist eine kleine Regionalhauptstadt im Norden von Island. Obwohl die Stadt nur knapp 20.000 Einwohner hat, ist sie sehr lebhaft mit vielen Sehenswürdigkeiten und Restaurant. Wir haben im Studentenwohnheim übernachtet, den Service haben Studenten übernommen, die nicht in Ferien gehen. Was der Qualität keinen Abbruch tut. Akireyi liegt am Ende des Fjords Eyjafjördur, deshalb ist der Hafen eine gute Basis für Whale Watching Touren in den Fjord. Allerdings ist die Sichtung von Walen deutlich zurück gegangen.

- Asbyrgi

Im Norden Islands, ca. 50km landeinwärts, befindet sich Asbyrgi. eine hufeisenförmige Schlucht mit einem See in der Mitte. Tolle Landschaft, tolle Aussicht, man kann bis hoch auf den Kamm wandern und von dort kilometerweit schauen. Lohnt sicher einen Ausflug.

- Dettifoss

Der Wasserfall Dettifoss ist der größte Wasserfall im Nordosten. Mit 44m Fallhöhe und einem riesigen Ring aus Wasser ist er sehr beeindruckend und ein Muss in dieser Gegend.

- Djupivogur

Djupivogur ist ein kleiner Hafenort im Osten. Es gibt eine Kirche, ein Geschäft, einen Hafen und ein Hotel. Das Hotel Framtid ist allerdings ein Highlight, gemütlich, freundlich und tolles Essen. Der Abendspaziergang in der untergehenden Sonne ist Traum.

- Dyrholaey

An der Südspitze Islands trifft man auf eine außerordentliche Landschaft. Dyrholaey ist eine Halbinsel mit hohen Klippen und Felsformation zum Teil im Wasser. In den Klippen brüten zahlreiche Seevögel, vor allen findet man hier jede Menge Papageientaucher.

- Eyjafjallajökull

Etwas unscheinbar wirkt die Landschaft, besonders wenn es bewölkt ist. Aber der Ejyafjallajökull, ein Vulkan, sorgte 2010 dafür, das weltweitweit der Flugverkehr eingestellt werden musste. Beim Ausbruch sorgte für eine Staubwolke, die das Fliegen unmöglich machte. Bei klarem Wetter kann man den Gletscher sehen, der Vulkan ist immer noch aktiv und kann jederzeit wieder ausbrechen.

- Godafoss

Der Godafoss ist eines der meist besuchtesten Sehenswürdigkeiten auf Island. Mit über 30m Breite und einer Fallhöhe von 12m ist der Wasserfall im Nordosten der Insel sehr eindrucksvoll und unbedingt sehenswert.

- Golden Circle

Wenn man in Reykjavik ist, sollt man unbedingt einen Tagesausflug den Golden Ring entlang machen. Es gibt tolle Sachen zu sehen. Im Geothermalgebiet Haukadalur gibt den aktiven großen Geysir und ein bizarre Landschaft mit heißen Quellen zu bestaunen. Die Thermen werden überall zum Heizen genutzt, aber auch Kuchen kann man in der heißen Erde backen. Beim Gullfoss fließen zwei Wasserfälle spektakulär zusammen. Höhepunkt ist sicher der Nationalpark Thingvellir, hier grenzt die amerikanische an die eurasische Erdplatte. Das war schon für die Wikinger ein mythischer Ort. Deswegen haben sie in der Allmänner-Schlucht ihre Versammlungen abhalten. Im Jahr 930 wurde im Nationalpark die erste Nationalversammlung durchgeführt, deshalb reklamieren die Isländer, die älteste Demokratie zu haben.

- Husavik

Bekannt geworden ist Husavik durch die Whale Watching Touren, die hier starten. Aber auch die Strassen rund um den Hafen sind sehenswert. Restaurants und Geschäfte, Cafes und Kneipen, alles da. Sehr schön ist es im Dämmerlicht am Abend direkt am Wasser.

- Jökulsarlon

Die Gletschereislagune Jokulsarlon gehört sicherlich zum spektakulärsten, was Island zu bieten hat. Hier wandert das Gletschereis stetig in das Meer. Der Sand ist schwarz, das Eis funkelt auf dem schwarzen Strand. Man nennt ihn deshalb auch Diamantenstrand. Auch die Lagune bildet eine einmalige Kulisse aus Eisbergen, Wasser und dem Gletscher im Hintergrund.

- Mödrudalur

Mödrudalur ist ein Bauernhof, der zu den ältesten Islands gehört. Angeblich wird er seit der Besiedlung Islands bewirtschaftet. Die Kirche allerdings wurde erst 1949 errichtet. Heute werden hier Schafe gezüchtet. In der Sommersaison gibt es auch ein Bewirtschaftung für Besucher. Der Kuchen und die Waffeln sind klasse!

- Reykjavik

Reykjavik ist die Landeshauptstadt von Island. Mit 130.000 Einwohnern ist sie überschaubar groß. Alles ist fußläufig erreichbar, in 2 Tagen kann man alle Sehenswürdigkeiten gesehen haben. Und di gibt es reichlich: den Wasserspeicher Perla, das Konzerthaus Harpa, die Hallgrimskirche, die Hotdog-Bude an der Bill Clinton einen Imbiss genommen hat und vieles mehr. Auch die Innenstadt mit vielen Kneipen, Cafes und Restaurants ist sehr attraktiv. Von Reykjavik kann man Touren über den Golden Circle machen, zur blauen Lagune zum Baden gehen oder mit dem Schiff auf Walsuche gehen. Hier haben wir ein Dutzend Buckelwale gesehen. Und ohne die berühmte Fischsuppe darf man nicht nach Hause fahren.

- Seljalandsfoss

Der Einstieg in die Ringstrasse, wenn man gegen den Uhrzeigersinn fährt, ist der Seljalandsfoss Wasserfall. Das Wasser fällt schmal ca. 10m ab. Das Besondere ist, dass man hinter dem Wasserfall durch den Sprühnebel laufen kann. Etwa 300m entfernt ist noch ein kleinere Wasserfall. Der Weg dorthin führt durch eine saftige Wieselandschaft mit Tümpeln und Rinnsale. Lohnt sich.

- Skogafoss

Nicht weit vom Seljalandsfoss ist der Skogafoss, der Vorhang-Wasserfall. Mit 60m Fallhöhe einer der höchsten Wasserfälle Islands. Ein Weg führt hoch zur Abbruchkante, man kann quasi die Strömung "anfassen".